Gedichte
Sprüche
Impressum
 

Engel

Wo sind die Engel dieser Welt,
die nicht begehren Ruhm und Geld?

Dafür sie sich um Seelen sorgen,
welche nicht wissen, was kommt morgen.

Wer diese Wesen finden will,
hör' auf sein Herz und sei sonst still.

Dann wird er sicher fündig werden
und glücklich leben hier auf Erden.

Verfasser: TW



Das Leben

Das Leben ist wie ein Wanderpfad:
Mal geht's bergauf, mal geht's bergab.

Und stehst du mal vor einem Berg
und kommst dir vor, wie ein kleiner Zwerg,

habe Mut und gib nicht auf,
was andere schaffen, schaffst du auch!

Verfasser: TW


Das Meer

Das Meer ist des Lebenskeimes Beginn
Ohne Wasser vertrocknete alles dahin.

Es spendet die wichtige Frische und Kühle,
wo Wüste verweilt, verdrängt es die Schwüle.

Ein kostbares Gut, das ist es fürwar,
darum ihr Menschen:

                       Bringt es nicht in Gefahr!!!

Verfasser: TW


Namen

Namen sind wie Schall und Rauch,
deshalb vergesse ich sie auch.

Sie wechseln so oft wie das Wetter,
wie Sonne, Sturm oder Gewitter.

Konstant sind für mich nur die Sterne.
Drum habe ich diese ja so gerne.

Verfasser: TW


Der Mai

Im schönen Monat Maien,
war ich viel im Freien,
und lauschte dem schallernden Federvieh,
Naturgesang ist Harmonie.

Verfasser: TW


Was so passieren kann...

Ein Elefant, der da nur stand,
kam plötzlich einfach angerannt.

Das Bremsen kam ihm nicht im Sinn,
wodurch der Aufprall wurd' sehr schlimm.

Er rammte einen dicken Baum,
jedoch Bewegung bracht' dies kaum.

Stattdessen gab es dicke Beulen
und hier und da erschreckte Eulen.

Warum nur konnte dies geschehen?
Hat's Rüsseltier 'ne Maus gesehen?

Ich weiß die Antwort nicht darauf
und hör' nun mit dem Schreiben auf.

Verfasser: TW am 22.05.2009

Der Januar

Der Januar, der Januar
ist für uns Kinder wunderbar.
Er bringt uns Kälte, Eis und Schnee,
wir laufen Schlittschuh' auf dem See.
Kreuz und quer, hin und her,
Schlittschuhlaufen ist nicht schwer.
Haben wir dann die Nase voll,
rodeln wir, ist das nicht toll?
Langsam geht's den Berg hinauf,
runter geht's im vollen Lauf.
Ist der Abend dann gekommen,
sind wir alle wie benommen.
Trotzdem rufen wir :"Hurra!
Januar, du bist wunderbar!"

Verfasser: AW und TW zur Schulzeit (ca. 1983)

Trinkspruch

Beim Drachenblut und Honigwein
die Rittersleut war'n nie allein.
Drum lasst uns trinken und speisen,
bis geschmiedet uns're Eisen.
---Prost!

(TW bei dem Ritteressen des SC-Aegir am 15.08.2009)


Der arme Ritter ohne Ehr

Es ist schon viele Jahre her,
da gab's ein Ritter ohne Ehr.
Warum er diese nie bekam,
lag sicher nicht an seinem Charme.
Auch fehlte es ihm nicht an Mut:
In den Turnieren schlug er sich gut.
Kann sein, er war nur zu bescheiden
und wollte Aufsehen vermeiden.
Denn wenn die Ruhmesfeste begannen,
zog dieser Ritter leise von dannen.
Vielleicht reist er noch heute umher,
darum ich schrieb euch diese Mär.

(TW, Nachtrag zum Ritteressen)

Tiere im Wald

Gar viele Tiere gibt's im Wald,
doch nachts ist dieser finster und kalt.

Am Tage gibt's viel mehr zu sehen,
wie Füchse, Rotwild - ach wie schön.

Auch Vögel fliegen hier herum,
schau dich nur mal genauer um.

Am Gesang kannst du sie gut erkennen,
und mir den richtigen Namen nennen.

So vieles kannst du hier entdecken,
musst nur dein Interesse wecken.

Nun tauche ein in diese Welt,
die mehr wert ist als all das Geld.

Entspanne, genieße und lerne dazu,
Es grüßt dich ein Igel und gönnt dir die Ruh'.

TW, zum Frühling 2010 (Im April)


Angemessen

Wie können Sie es wagen,
mir so etwas zu sagen?

Es braucht schon sehr viel Mut,
wenn jemand sowas tut.

Jedoch zuviel der Dreistigkeit
bringt manch' einen in Schwierigkeit.

Deshalb sein Sie ein Diplomat,
alles and're ist zu gewagt.

TW am 11.5.2010 Spontanidee! (Knigge der Kommunikation)


Waldemar

Der Rauhhaardackel Waldemar
trägt heute wieder krauses Haar
und wackelt fröhlich mit dem Schwänzchen,
denn gleich geht es zum Kaffeekränzchen.
Hier kriegt er seinen Hundekuchen
braucht's Leckerli nicht erst zu suchen.
Danach wird er noch Gassi gehn,
ein Hundeleben ist doch schön.

TW am 27.03.2011 nach einem Spaziergang


Fipps

Fipps der Affe
ritt auf 'ner Giraffe.
Vor Löwen sicher
gab's lautes Gekicher
und starkes Gewitter.
Doch das war bitter:
Ein Donnerknall
und Fipps kam zu Fall.
Der arme Tropf
fiel auf seinen Kopf.
Er hatte kein Glück
brach sich sein Genick
Übermut schon allein
kann gefährlich sein.
Seid stets auf der Hut
sonst geht's euch nicht gut.

TW am 3/4.5.2011


Die Katze

Ich sah eine Katze
auf einer Matraze

Sie schnurrte gar leise
ihr Blick schien sehr weise

Ein ruhendes Wesen
vielleicht auch belesen

Sehr lebenserfahren
mit Sinn für Gefahren

Heut' ist sie verschwunden
läuft im Wald viele Runden

Schleicht gemächtlich durchs Gras
Mau Mauz - das wars!

Inspiriert durch den Film "Club der toten Dichter"
schrieb ich dieses Gedicht am 10.5.2012. TW


Fröhliche Zeiten

Liebe Närrinen und Narren,
heute heisst’s: Konfetti karren!

Zieht euch an die roten Nasen,
lange Ohren wie die Hasen.

Seiet lustig, seiet heiter,
mit Humor, da kommt ihr weiter!

Nehmt die Nachbarn auf die Schippe,
gut gelaunt ist dann die Sippe.

Einmal ausgelassen feiern –
Nein, das gibt’s nicht nur in Bayern.

Das ganze Land: Ein großer Saal
und alle feiern K a r n e v a l !!!

:-) Hellau und viel Spaß! :-) 

TW am 5.2.2013


Das Angsthäschen

Das kleine Häschen auf der Wiese,
wartet auf 'ne große Krise.

Ganz angespannt schaut's sich um,
denn irgendwo, da macht's gleich wumm!

Es zittert schon wie Espenlaub,
das Näschen trocken und voll Staub.

Von oben eine Stimme spricht:
"Dir Häschen, dir passiert schon nichts.

Ich werde gut über dich wachen."
Und da beginnt es laut zu lachen!

Es springt, es tobt, es läuft so frei
und ruft:" Die Angstzeit ist vorbei!"


TW am 21.10.2014


Katzenreime:


Ich bin ein kleiner Wicht
und schreibe dies Gedicht:
Es geht um nette Katzen,
die mit den flinken Tatzen.

Odin
Für Taliban, die graue Maus,
kam des Nachts das schnelle Aus.
Kater Odin wars, der rote,
der ihn erschlug mit seiner Pfote.

Merle
Die Merle stets die Sonne mag,
und das an jeden Wochentag.
Doch wenn es gibt ein feines Fressen,
dann wird der Stern sehr schnell vergessen.

Dragon
Mutig schleicht durchs Treppenhaus,
der schwarze Dragon ohne Sorgen.
Mit Düften kennt er sich gut aus,
keine Essenz bleibt ihm verborgen.

TW, 2015


Beerenweine:

Trink doch mal ein Beerenwein,
wenn du willst ein and'rer sein.
Für den Gaumen ein Genuss!
Für den Kenner gar ein Muss!
Er regt an die Fantasie,
gibt dir neue Energie.
Träumen wirst du von den Elfen,
die den Menschen gerne helfen.
In dem Beisein eines Drachen
lässt du es dann richtig krachen.
Vieles kannst du so erleben,
wenn du wirst den Weinkrug leeren.
Trag diese Kund' raus in die Welt.
Dann bist du ein wahrer Held.

TW, 6.5.2015


Bruder Stephanus


Es pilgert der Bruder Stephanus durchs Land.
Mit Märchen und Noten in seinem Gewand.

Die Leute lauschen und geben Applaus,
bei guten Wein und leck'ren Schmaus.

Gebannt sie hören von Zauberwesen,
von Drachen, Zwergen und auch den Riesen.

Dazu ein Mix aus Musik und Gesang:
Mystische Töne und Elfenklang.

Die Zeit -ach herrjeh- vergeht so geschwind.
Die Show hat verzaubert: Den Mensch, das Kind.

Das Pilgern des Künstlers wird weitergehen.
Jedoch seine Werke - sie bleiben bestehen.

TW, 24.11.2015


Emilia


Ich bin die kesse Emilia,
mein Fell das glänzt so wunderbar.

Ich grab' den Garten schnell mal um
und hoffe niemand nimmt's mir krumm.

Im Tor, da halt ich jeden Ball,
und bring die Stürmer rasch zu Fall.

Zum Tierarzt will ich nicht mehr hin,
denn seine Spritzen piken schlimm.

Dennoch bin ich 'ne Frohnatur,
wenngleich auch mal ein wenig stur.

Frauchen und Herrchen sind ganz toll
und niemals gibt es großen Groll!

Wuff! Wuff!

TW 2016